Finanzbeitrag, den eine Körperschaft von einer anderen erhebt, zum Beispiel die Kreisumlage.
Umlagen verteilen Finanzlasten zwischen den Ebenen des Staates – typischerweise zahlen die Gemeinden an einen übergeordneten Verband oder Träger.
Genauer erklärt
Eine Umlage ist ein Finanzierungsbeitrag, mit dem der Aufwand eines übergeordneten Trägers anteilig auf mehrere Beteiligte verteilt wird. Bemessungsgrundlage ist in der Regel die Finanzkraft der Zahlenden.
Wichtigstes Beispiel ist die Kreisumlage, die kreisangehörige Gemeinden an den Landkreis zahlen; hinzu kommen etwa Verbandsumlagen an Zweckverbände oder Finanzausgleichsumlagen.
Für die zahlende Gemeinde ist die Umlage eine erhebliche Ausgabe, für den Empfänger eine zentrale Einnahme. Der Umlagesatz wird jährlich – etwa in der Haushaltssatzung – festgelegt und steht im Zusammenhang mit dem kommunalen Finanzausgleich.