Starkregen kann jeden treffen – auch weit weg von Flüssen. Kommunen investieren in Schutzmaßnahmen, doch ohne Eigenvorsorge der Bürger bleibt eine Lücke. Was die Gemeinde leistet und was Sie selbst tun können.
Zusammenfassung
- 🌧️ Starkregen kann jeden treffen – auch fern von Flüssen
- 🏛️ Die Kommune plant Entwässerung und Gefahrenkarten
- 🔧 Rückstauklappe und gesicherte Kellerfenster schützen das Haus
- 📱 Warn-Apps wie NINA frühzeitig installieren
Was die Kommune tut
Städte und Gemeinden planen und unterhalten die Entwässerung, halten Rückhalteflächen frei, erstellen Starkregen-Gefahrenkarten und organisieren mit Feuerwehr und Katastrophenschutz die Gefahrenabwehr. Viele Kommunen veröffentlichen Gefahrenkarten, auf denen Sie das Risiko für Ihre Adresse einsehen können.
Eigenvorsorge: Das können Sie selbst tun
- Rückstauklappe einbauen und regelmäßig warten lassen
- Kellerfenster und Lichtschächte gegen eindringendes Wasser sichern
- wichtige Dokumente und Technik nicht im Keller lagern
- Elementarschadenversicherung prüfen – normale Wohngebäudeversicherungen decken Überschwemmung oft nicht ab
- Warn-Apps wie NINA oder KATWARN installieren
Im Ernstfall richtig handeln
Bei akuter Überflutung gilt: keine überfluteten Keller oder Unterführungen betreten, Strom in gefährdeten Räumen abschalten und den Anweisungen von Feuerwehr und Behörden folgen. Schäden sollten Sie für die Versicherung dokumentieren.
Überblick über alle Umweltthemen: Klimaschutz in der Kommune.
Häufige Fragen
Zahlt meine Versicherung bei Starkregen?
Nur mit Elementarschadenversicherung – normale Wohngebäudeversicherungen decken Überschwemmung oft nicht ab.
Was ist eine Rückstauklappe?
Ein Bauteil in der Abwasserleitung, das bei Starkregen verhindert, dass Wasser aus dem Kanal ins Haus gedrückt wird – regelmäßig warten lassen.
Wie verhalte ich mich bei Überflutung?
Keine überfluteten Keller oder Unterführungen betreten, Strom in gefährdeten Räumen abschalten und den Anweisungen der Einsätzkräfte folgen.