Abwassergebühr für Regenwasser, bemessen nach der versiegelten Grundstücksfläche.
Wer viel Fläche versiegelt, belastet die Kanalisation bei Regen stärker – die Niederschlagswassergebühr bildet das ab.
Genauer erklärt
Die Niederschlagswassergebühr (Regenwassergebühr) ist der Teil der Abwassergebühr, der sich nach der Menge des abgeleiteten Regenwassers richtet. Bemessen wird sie meist nach der versiegelten, an die Kanalisation angeschlossenen Fläche eines Grundstücks.
Sie ergänzt die Schmutzwassergebühr, die sich am Frischwasserverbrauch orientiert (gesplittete Abwassergebühr). Damit zahlen Grundstücke mit viel versiegelter Fläche mehr, weil sie die Kanalisation stärker belasten.
Für die Gebühr gilt das Kostendeckungsprinzip; erhoben wird sie auf Grundlage der kommunalen Abwassersatzung. Wer Flächen entsiegelt oder Regenwasser versickert, kann die Gebühr oft senken.