Beteiligungsverfahren, bei dem Bürger Vorschläge zur Verwendung kommunaler Mittel machen.
Beim Bürgerhaushalt reden die Einwohner mit, wofür ein Teil des kommunalen Geldes ausgegeben wird.
Genauer erklärt
Ein Bürgerhaushalt (Bürgerbudget) ist ein Verfahren, bei dem Einwohner über die Verwendung eines Teils der kommunalen Mittel mitentscheiden oder Vorschläge einbringen. Er ist ein Instrument der Bürgerbeteiligung.
Typisch ist ein Ablauf aus Vorschlagen, Diskutieren und Abstimmen; die Ergebnisse fließen als Empfehlung in die Beratungen zur Haushaltssatzung ein. Die rechtliche Entscheidung trifft weiterhin der Gemeinderat.
Bürgerhaushalte sollen Transparenz schaffen und Vertrauen in die Kommunalpolitik stärken. Ihr Umfang reicht von rein konsultativen Verfahren bis zu festen Bürgerbudgets für Projekte vor Ort.