Ob beim Grundstückskauf, beim Verkauf oder für die Grundsteuer – der Bodenrichtwert ist eine wichtige Orientierungsgröße. Er zeigt, was der Boden in einer Lage ungefähr wert ist.
Zusammenfassung
- 📊 Durchschnittlicher Lagewert des Bodens je Quadratmeter
- 🧑⚖️ Ermittelt von unabhängigen Gutachterausschüssen
- 🗺️ Öffentlich einsehbar in der Bodenrichtwertkarte
- 🏠 Wichtig für Kauf, Verkauf und Grundsteuer
Was ist der Bodenrichtwert?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens je Quadratmeter in einem bestimmten Gebiet. Er wird von unabhängigen Gutachterausschüssen aus tatsächlichen Verkaufsfällen ermittelt und regelmäßig aktualisiert. Er bezieht sich nur auf den Boden – nicht auf Gebäude.
Wo finde ich den Bodenrichtwert?
Die Werte sind in der Bodenrichtwertkarte öffentlich einsehbar. Viele Bundesländer bieten dafür ein kostenloses Online-Portal an. Dort suchen Sie die Adresse oder das Gebiet und lesen den Wert je Quadratmeter ab.
Wofür wird er gebraucht?
Der Bodenrichtwert dient als Anhaltspunkt für den Grundstükswert, etwa bei Kauf und Verkauf. Auch bei der Berechnung des Grundsteuerwerts spielt er in vielen Modellen eine Rolle. Er ist ein Richtwert – der konkrete Preis eines einzelnen Grundstücks kann je nach Zuschnitt und Lage abweichen.
Wie der Bodenwert in die Grundsteuer einfließt, erklärt Grundsteuer verständlich erklärt. Überblick: Bauen in der Gemeinde.
Häufige Fragen
Wo finde ich den Bodenrichtwert?
In der öffentlich einsehbaren Bodenrichtwertkarte – viele Bundesländer bieten dafür kostenlose Online-Portale an.
Wer ermittelt die Bodenrichtwerte?
Unabhängige Gutachterausschüsse – auf Basis tatsächlicher Verkaufsfälle, regelmäßig aktualisiert.
Entspricht der Bodenrichtwert dem Kaufpreis?
Nein – er ist ein Richtwert für den Boden. Der Preis eines konkreten Grundstücks kann je nach Zuschnitt und Lage abweichen.